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Social Trading: 8 wichtige Fragen und Antworten

Social Trading: 8 wichtige Fragen und Antworten

Social Trading

Einführung

Social Trading ist eine Handelsform, bei der Händler oder Investoren die Strategien ihrer Kollegen oder erfahrenerer Händler kopieren und ausführen können. Während die meisten Händler ihre eigene fundamentale und technische Analyse durchführen, gibt es eine Gruppe von Händlern, die es vorzieht, die Analysen anderer zu beobachten und zu replizieren.

Social Trading wird oft als eine Art soziales Netzwerk betrachtet, da diese Funktion es Händlern ermöglicht, miteinander zu interagieren, die Trades der anderen zu beobachten und mehr über Entscheidungsprozesse zu lernen.

Entwicklung von Social Trading

Früher war der direkte Kontakt zwischen Anleger und Broker die einzige Möglichkeit. Heutzutage hat sich das durch die rasante Entwicklung des Internets und besonders des Web 2.0 drastisch verändert. Verkaufen und Einkaufen online ist zur Norm geworden. Die sozialen Netzwerke bieten spannende Perspektiven für den Finanzbereich.

Der Fortschritt der Online-Möglichkeiten und der Einfluss sozialer Netzwerke haben den Weg für Social Trading Plattformen* geebnet. Diese Plattformen sind transparent und global – ein Trend, der uns in der heutigen Zeit begleitet. Je nach Netzwerk werden Informationen in Charts, Statistiken oder Grafiken bereitgestellt, damit Anleger fundierte Entscheidungen treffen und erfolgreich kopieren können.

Zudem besteht die Möglichkeit, die Anlage automatisch in ein Zertifikat umzuwandeln. Alternativ können Anleger die gesammelten Informationen nutzen, um selbst zu entscheiden, welche Aktien sie kaufen oder verkaufen möchten. Social Trading verbindet die Welt der Finanzen mit moderner Technologie und bringt frischen Wind in die Investment-Szene.

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Social Trading

Grundlagen des Social Trading

Wie Sie einfach mitverdienen

Social Trading funktioniert im Wesentlichen durch die Interaktion mit und das Folgen anderer Trader. Das zentrale Werkzeug, um diese Interaktionen zu ermöglichen, ist eine Social-Trading-Plattform. Diese Plattform, bereitgestellt von einem Social-Trading-Broker, ist ein Ort, an dem sich Social Trader auf vielfältige Weise austauschen und schließlich ein Netzwerk aufbauen können.

Mit der Zeit entwickelt sich dieses Netzwerk, ähnlich wie Ihr soziales Netzwerk, und füllt sich mit Interaktionen, Kommentaren, Strategien und Nachrichten der Trader. Der Feed kann je nach den Funktionen der Plattform auch die Suche nach Hashtags oder anderen Kriterien ermöglichen.

Die Vorteile von Social Trading die Sie kennen müssen

Die Vorteile von Social Trading Strategien sind vielfältig:

Social Trading Plattformen bieten wertvolle Einblicke und Informationen von anderen Händlern, die bei fundierten Entscheidungen helfen. Neue Händler können von erfahrenen Tradern lernen und ihre eigenen Strategien entwickeln. Durch das Nachahmen erfahrener Händler können Risiken reduziert und profitablere Trades gemacht werden. Händler können ihre Portfolios diversifizieren, indem sie Trades von verschiedenen Tradern mit unterschiedlichen Risikoprofilen und Strategien folgen. Social Trading fördert Gemeinschaft und Zusammenarbeit unter den Händlern. Händler sparen Zeit, da sie Marktanalysen anderen überlassen und einfach den Tradern folgen können, denen sie vertrauen.

Trading ist kompliziert. Schließlich kennt sich nicht jeder in der Welt von Fonds, ETFs, Aktien, Devisen und Anleihen aus. Und selbst wenn, bedeutet das nicht automatisch, ein gutes Gespür für erfolgreiche Investitionen zu haben. Social Trading verspricht, dieses Dilemma zu lösen. Statt selbst deine Wertpapiere zu managen, kopiert man einfach das Depot erfolgreicher (Top)-Trader. Beachtlich, welch enorme Kursgewinne einige Trader im letzten Jahr erzielt haben.

Die Verquickung von Wertpapierhandel mit Social Media-Elementen gilt als einer der Megatrends in der Finanzbranche. Immer mehr Plattformen wie eToro und wikifolio bieten die Möglichkeit, sich von der traditionellen Finanzbranche zu emanzipieren und stattdessen von gegenseitiger Beratung in Netzwerken zu profitieren. Die Plattformen setzen dabei vorrangig auf zwei Möglichkeiten: Copy-Trading und Mirror-Trading. Beim Copy-Trading überweisen Sie einen bestimmten Betrag auf das Konto des Investors. Sämtliche Transaktionen des ausgesuchten Top-Traders werden fortan 1:1 automatisch proportional nachvollzogen. Beim Mirror-Trading setzen Sie selbständig die Strategien des Top-Traders in Ihrem eigenen Brokerkonto um.

Was sich nach einer sicheren Geldanlage anhört, birgt jedoch einige Fallstricke. Erstens mangelt es oft an Transparenz. Sie wissen nicht genau, wem Sie Ihr hart verdientes Geld beim Social Trading anvertrauen. Oft sehen Sie nur einen Namen und die Performance des dahinterstehenden Traders. Als Follower erfahren Sie selten bis nie, warum Ihr „Guru“ ein bestimmtes Wertpapier kauft oder verkauft. Sie können also kaum einschätzen, wie fundiert der Top-Trader handelt.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass auf einigen Social-Trading-Plattformen nicht klar ist, ob die Trader echtes oder virtuelles Geld anlegen. Wer nur virtuelle Depots betreibt, kann ein erheblich höheres Risiko eingehen und dementsprechend besser performen. Es ist auch möglich, verschiedene Strategien auszuprobieren und nur die erfolgreichen zu veröffentlichen, die dann viele Follower anziehen. Was Sie wissen müssen: Ein Meister der virtuellen Werte kann komplett versagen, wenn es um „echte“ Trades geht.

Auch spekulative Anlageformen sind ein Risiko. Die Trader auf Social Trading-Plattformen handeln gerne mit riskanten Anlageformen wie Derivaten und Kryptowährungen, was zu hohen Verlusten führen kann. Wenn Sie eher solide bis konservative Investments bevorzugen, sind Sie bei Social Trading fehl am Platz.

Ein weiteres Problem ist, dass die Entwicklung einer Anlage in der Vergangenheit keine Relevanz für die Zukunft hat. Hat ein Trader im letzten Jahr einen außerordentlich hohen Wertzuwachs erzielt, kann es sich dabei um Expertise, aber genauso gut um reines Glück gehandelt haben.

Zeitverzögerungen sind ebenfalls ein Risiko. Egal ob bei Copy- oder Mirror-Trading: An- und Verkäufe des Pro-Traders lassen sich nicht in Echtzeit nachvollziehen. Zwar ist beim Copy-Trading die Zeitverzögerung minimal, bei vielen Followern und „kleinen“ Aktien mit wenig Marktkapitalisierung kann es passieren, dass Sie zu einem höheren Kurs kaufen oder zu einem niedrigeren Kurs verkaufen. Das kann sich mit der Zeit summieren, sodass Ihr Depot schlechter als das Ihres Gurus abschneidet.

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Fazit

Social Trading bietet sowohl Chancen als auch Risiken für Anleger. Während es vor allem unerfahrenen Händlern die Möglichkeit gibt, von der Expertise erfahrener Trader zu profitieren und ihre eigenen Handelsstrategien zu verfeinern, lauern hinter den Kulissen jedoch auch einige Fallstricke. Transparenzmängel, potenzielle Verzögerungen bei Transaktionen sowie das Risiko spekulativer Anlagen können die potenziellen Vorteile schmälern. Es ist daher unerlässlich, dass Anleger sich gründlich über die Plattformen und Trader informieren und sich der Risiken bewusst sind, bevor sie in Social Trading investieren. Nur so können sie fundierte Entscheidungen treffen und ihre Erfolgschancen maximieren.

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FAQ

1. Was ist Social Trading?

Social Trading ist eine Form des Handels, bei der Anleger die Handelsstrategien und Entscheidungen erfahrener Trader kopieren können. Dies geschieht über Plattformen, die es Anlegern ermöglichen, die Aktivitäten dieser erfahrenen Trader zu verfolgen und deren Trades automatisch in ihren eigenen Konten zu replizieren.

2. Wie funktioniert Copy-Trading?

Beim Copy-Trading überweisen Sie einen bestimmten Betrag auf das Konto eines Top-Traders. Alle Transaktionen, die dieser Trader durchführt, werden proportional auf Ihr Konto übertragen. So profitieren Sie direkt von den Strategien und Entscheidungen des Traders, dem Sie folgen.

3. Was ist der Unterschied zwischen Copy-Trading und Mirror-Trading?

Während beim Copy-Trading Ihre Investition direkt auf das Konto des Traders einbezahlt und dessen Transaktionen automatisch kopiert werden, setzen Sie beim Mirror-Trading die Handelsstrategien des Traders manuell in Ihrem eigenen Brokerkonto um.

4. Welche Risiken gibt es beim Social Trading?

Einer der Hauptkritikpunkte am Social Trading ist der Mangel an Transparenz – häufig wissen Sie nicht genau, wem Sie Ihr Geld anvertrauen. Es kann auch unklar sein, ob die Trader mit echtem oder virtuellem Geld handeln. Das Risiko von spekulativen Anlageformen und die Verzögerung bei der Nachvollziehung von Trades sind ebenfalls wichtige Faktoren, die beachtet werden müssen.

5. Kann ich sicher sein, dass ein erfolgreicher Trader auch in der Zukunft erfolgreich sein wird?

Die vergangene Performance eines Traders ist keine Garantie für zukünftigen Erfolg. Viele Faktoren, einschließlich Marktbedingungen und Glück, können die Performance eines Traders beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich nicht ausschließlich auf vergangene Erfolge zu verlassen.

6. Welche Plattformen bieten Social Trading an?

Zu den bekanntesten Social Trading-Plattformen gehören eToro, wikifolio und ZuLuTrade. Diese Plattformen bieten unterschiedliche Funktionen und Möglichkeiten, um das Handeln im Netzwerk zu erleichtern und den Zugang zu verschiedenen Anlageklassen zu ermöglichen.

7. Was sollte ich beachten, bevor ich mit Social Trading beginne?

Vor dem Start sollten Sie sich intensiv mit den Plattformen und den Tradern, denen Sie folgen möchten, auseinandersetzen. Es ist ratsam, sich über die Strategien, die Risikobereitschaft und die Handelsphilosophie der Trader zu informieren. Zudem sollten Sie sich der potenziellen Risiken bewusst sein und nur Kapital investieren, dessen Verlust Sie verkraften können.

8. Kann ich Social Trading auch mit einem bestehenden Brokerkonto nutzen?

Ja, viele Plattformen, wie z.B. ZuLuTrade, ermöglichen es Ihnen, Ihr bestehendes Brokerkonto zu verbinden. So können Sie die Vorteile des Social Tradings nutzen, ohne ein neues Konto eröffnen zu müssen.

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